E 05-2017 – 07-2017: T1 – Fischsterben im Hufeisen

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Einsatzbericht

Am Donnerstag, den 10.08.2017 um die Mittagszeit wurden wir informiert, dass im Hufeisen (Nebenarm der March) der Sauerstoffgehalt im Wasser einen kritischen Bereich erreicht hat und das Fischsterben bereits eingesetzt hat.

Seitens des Landesfischereiverbandes NÖ, dem Fischereirevierverband Korneuburgund der Bezirkshauptmannschaft wurde die Lage als kritisch eingestuft und die Feuerwehr Sierndorf damit beauftragt Wasser in den Nebenarm zu Pumpen um den Sauerstoffgehalt im Wasser wieder zu erhöhen.

Sofort wurde damit begonnen mit unserer TS (Tragkraftspritze) und einer Tauchpumpe Wasser aus der fließenden March in das Hufeisen zu pumpen.

Um den Effekt zu erhöhen wurde dann am Nachmittag die Tauchpumpe umpositioniert, damit an zwei verschiedenen Stellen Sauerstoff in das Wasser gebracht werden konnte.

Auf Anweisung der verantwortlichen Personen sollten die Pumparbeiten noch bis Freitag Früh fortgesetzt werden. Um 20 Uhr gab es im Feuerwehrhaus eine Besprechung um das weiter Vorgehen abzuklären und um eine Nachtschicht einzuteilen.

Gegen 22:30 Uhr zog plötzlich ein Gewitter mit heftigen Sturmböen auf. Zu diesem Zeitpunkt war unser Kommandant OBI Rapper Wolfgang gerade dabei die TS zu kontrollieren, welche sich inmitten eines Waldstückes befand. Durch die Sturmböen begannen erste Äste von den Bäumen abzubrechen und Bäume umzuknicken. Die beiden Kameraden der Nachschicht konnten sich gerade noch so unverletzt aus den Gefahrenbereichen in Sicherheit bringen.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Einsatz dadurch abgebrochen.

Um 6 Uhr morgens wurden dann die Arbeiten wieder aufgenommen. Zusätzlich wurden noch mit einer Zille die bereits toten Fische geborgen.

Gegen 13 Uhr konnte der Einsatz  beendet werden.


 

Einsatzdetails

EinsatzartT1 - Technische Hilfeleistung
Alarmmeldung
Fischsterben im Hufeisen
Einsatzleiter
OBI Rapper Wolfgang
Datum10.08.2017
Alarmierung13:02
Ausgerückt13:20
Eingerückt12:50
Ausgerückte Fahrzeuge
KLFA-W, MTF
Ausgerückte Mannschaft
13 Mann
Zusätzliche Einsatzkräfte

Polizei
Bezirkshauptmannschaft
Landesfischereiverband NÖ

 

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